23.08.2017 – Wahlkampf „Aktion 560“: Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes auf 560 Euro.

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Foto: Christof Meyer-Gerlt. Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ forderte mit Unterstützung der LAK anlässlich des aktuellen Wahlkampfes eine Erhöhung des Hartz IV Regelsatzes von 409 auf 560 Euro. Sie folgt damit dem Gutachten der Diakonie.
Dazu bildeten Mitglieder der Gruppe während des Wochenmarktes im sozialen Brennpunkt Hannover-Mühlenberg eine Menschenkette. Dabei trugen alle Glieder der Kette ein T-Shirt mit der Aufschrift „560“.
Aktion 560 Überzeugungsarbeit
Im Anschluss diskutierten sie mit Markt-Besucher_innen.
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Und mit Händler_innen: die AfD bietet keine Alternativen. Bei der letzten Kommunalwahl erzielte die AfD im sozialen Brennpunkt Mühlenberg bis zu 30 %!
Mit diesem öffentlichen Bild sollte auch die Frage gestellt werden: Wie geht unsere Gesellschaft mit denen um, die keine Arbeit haben? Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ besteht aus engagierten Menschen in unterschiedlichen prekären Lebensverhältnissen.
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T-Shirts Rückseiten.
Hier die Presseinfo PM Gruppe Gnadenlos Gerecht-Wahlkampf Aktion 560 im sozialen Brennpunkt Hannover-Mühlenberg
Hier das Flugblatt, das auf dem Markt verteilt wurde Flugblatt Gruppe Gnadenlos Gerecht Aktion Hartrz IV in sozialem Brennpunkt
Die Aktion und die Diskussionen waren so erfolgreich, dass die Gruppe eine Fortsetzung in weiteren sozialen Brennpunkten plant.
Christof und Jens von der Freistätter Online Zeitung unterstützten die Aktion in bewährter Weise! Hier ihre Impressionen.

21.08.2017 – Erfolgreiches LAK Fluss-Schwimmen: Damit die soziale Gerechtigkeit nicht baden geht!

1-Leine-Schwimmen-Start
Mutige LAK Aktivist_innen starteten bei herbstlichen Temperaturen ihr „Kampf“-Schwimmen für mehr soziale Gerechtigkeit im hannöverschen Fluss Leine. Die Aktion „Leine-Schwimmen“ ist Bestandteil einer Kampagne der Landesarmutskonferenz zum aktuellen Wahlkampf im Bund und Land Niedersachsen. Ziel der Kampagne: Mehr soziale Gerechtigkeit! Der Kampf gegen Armut und Ausgrenzung darf im Wahlkampf nicht untergehen. Hier die Pressemitteilung PM Landesarmutskonferenz-Aktion Leine-Schwimmen-Damit die soziale Gerechtigkeit nicht Baden geht!
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Das Fahrgast TV berichtete für die über 300.000 täglichen Zuschauer_innen von der Aktion.
2-Im Fluss
Ein Mitglied des Cameo Kollektivs, das mit drei Kameras für die Produktion eines Youtube Clips dabei war, schwamm mit (Vordergrund) und filmte mit einer action Kamera.
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Am Ziel, der Dornröschen Brücke, rissen Aktivist_innen eine symbolische Mauer zwischen Arm und Reich ein.
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LAK zeigt Flaggen – hier beim Aufbau.
5-Brücke mit LAK Banner und LAK Sprecher Niggemeyer
Auf der Brücke waren Polizei, Passant_innen, LAK Sprecher Lars Niggemeier (DGB, Mitte) und Kamera Teams gespannt, ob die spektakuläre Aktion Verlustfrei über die Bühne ging.
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Die eleganten Badekappen mit dem LAK Logo sind auch als Sattelschoner und als Donald Trump Frisuren-Imitat einsetzbar!
Davon gibt es einige Exemplare im Rahmen von Satire-Quiz bei unseren nächsten Aktionen zu gewinnen. Dabei sein lohnt sich!
Nächste Aktion: 23.08.2017, 17 Uhr, Hannover, Mühlenberger Markt, Aktion 560 der Gruppe Gnadenlos Gerecht. Menschenkette für mehr Hartz IV: 560 Euro!

August: Öffentliche LAK Aktionen für mehr soziale Gerechtigkeit

21.08, 16 Uhr Leineschwimmen – damit die soziale Gerechtigkeit nicht baden geht. Start: Hannover, Strandleben, Ziel: Dornröschen Brücke. Auf der Dornröschen-Brücke steht die Mauer zwischen Arm und Reich und wird von den “Kampf”-Schwimmmer_innen gemeinsam mit Passant_innen eingerissen. Das Cameo Kollektiv wird einen Videoclip für youtube von der Aktion produzieren.

23.08, 17 Uhr, Hannover, Mühlenberger Markt, Aktion „560“.

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Menschenkette mit T-Shirts, auf denen mit der Zahl „560“ die Erhöhung der Hartz IV Sätze auf 560 Euro gefordert wird. Die LAK und die Betroffenen-Initiative „Gruppe Gnadenlos Gerecht“ gehen dahin, worüber andere reden: in soziale Brennpunkte wie Mühlenberg. Wir fordern 560 Euro Hartz IV und diskutieren während des Wochenmarktes mit Mühlenberger_innen darüber, dass die AfD keine Lösung ist. Bei der Kommunalwahl erzielte die AfD im sozialen Brennpunkt Mühlenberg 33 %!

16.09, 5 vor 12, City Hannover, Kröpcke – Bundesweiter Aktionstag „Reichtum umverteilen“
. Mit aufgestapelten Geldsäcken wird die Vermögensungleichheit in unserer Gesellschaft deutlich gemacht: Das reichste Fünftel besitzt fast 75 % des Vermögens, das ärmste Fünftel besitzt nichts, außer Schulden. Die Geldsäcke werden dann dahin verteilt, wo es nötig ist. Dazu gibt es kleine Aktionen und einen Satire-Quiz, bei dem Passant_innen wertvolle Preise gewinnen können. Eine Aktion der LAK und der Gruppe Gnadenlos Gerecht.
Die Aktion verweist auch auf den Fachtag der Landesarmutkonfernez „Reichtum. Macht. Armut. Wieviel Ungleichheit verträgt unsere Gesellschaft?“ am 17.10.2017, dem Weltarmutstag. Details dazu demnächst hier
Die LAK wird diese und andere Aktionen nutzen, um auch im Wahlkampf, ob Bund oder Land Niedersachsen, ihre Positionen und Forderungen in die Öffentlichkeit zu bringen!

1. Mai Aktion für Regelsatz-Erhöhung auf 560 Euro. Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ mit Unterstützung der Landesarmutskonferenz

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Ein starkes Bild lieferte die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ am 1. Mai auf der Bühne der Maifeier in Hannover. Mitglieder der Gruppe stellten eine Menschenkette.
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Dabei trugen alle Glieder der Kette ein T-Shirt mit der Aufschrift „560“, für die Forderung nach einer Erhöhung der Regelsätze von 409 auf 560 Euro.
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Auf der Rückseite der T-Shirts waren kurze Aussagen zu Armut zu lesen:
„Armut grenzt aus“, Armut ist weiblich“, „Ohne Armut kein Reichtum“, „Armut macht einsam“. Nach dem Bild schwärmte die Gruppe auf dem Festplatz aus,
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verteilte Flugblätter, in denen die Aktion begründet wurde, und diskutierte mit den Maifeiernden.
Mit diesem öffentlichen Bild sollte gerade am Tag der Arbeit und vor dem Hintergrund der wachsenden Diskussion um die Zukunft der Arbeit auch die Frage gestellt werden:
Wie geht unsere Gesellschaft mit denen um, die keine Arbeit haben?
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Das musste mal gesagt werden!
Die PM der Gruppe ist hierPM Gruppe Gnadenlos Gerecht – Aktion 560 zum 1. Mai
Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ besteht aus engagierten Menschen in unterschiedlichen prekären Lebensverhältnissen.
Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ wird auch zukünftig durch Veranstaltungen, Aktionen und Aufklärung die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich zum Thema machen.
Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ wird unterstützt von der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen.
Herzlichen Dank an den DGB als Veranstalter für die kurzfristige Erlaubnis zur Aktion!
Alle Fotos: Achim Beinsen, NETZ – Niedersächsische Teilhabe Zeitung

Wie viel braucht der Mensch zum Leben?

Wie viel braucht der Mensch zum Leben
Veranstaltung zu Regelsätzen und dem Existenzminimum
Wie viel braucht der Mensch zum Leben?
21. März 2017, 19.30–21.30 Uhr

Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
Die Veranstaltung wendet sich an Betroffene, Menschen in prekären Lebenssituationen, an Interessierte sowie Verbände und Organisationen.

Wie viel braucht der Mensch zum Leben?
Deutschland 2017: Die Hartz-IV Regelsätze wurden zum 01.01. um 5 Euro erhöht, von 404 auf 409 Euro pro Monat für eine alleinstehende Person. Das sind pro Tag 16,7 Cent. Dafür können sich Hartz-IV Regelsatzbezieher_innen ein halbes Brötchen kaufen. Ist ein derartiger Regelsatz mit dem staatlich garantierten soziokulturellen Existenzminimum vereinbar?
Woraus setzt sich das überhaupt zusammen? Welche Regelsätze gibt es? Diese und andere Fragen will die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ in der heutigen Veranstaltung mit Betroffenen und Interessierten diskutieren.
Wir wollen uns mit Helga Röller vom ver.di Bundeserwerbslosenausschuss und Roman Langner von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO) über Regelsätze, Existenzminimum und Möglichkeiten von Engagement und politischer Gegenwehr informieren. Welche Möglichkeiten haben Betroffene und Menschen in prekären Lebensverhältnissen, sich gegen Armut und Ausgrenzung zu engagieren? Welche Rolle spielt wachsender Rechtspopulismus in der Diskussion um soziale Spaltung? Geplant sind kurze Einführungen der Referent_innen, im Anschluss daran Fragen und offene Diskussionen. Bei einem satirischen Hartz-IV Quiz gibt es kleine Preise zu gewinnen und wir wollen gemeinsam eine Mauer zwischen Arm und Reich einreißen.

Referent_innen:
Helga Röller, ver.di Bundeserwerbslosenausschuss
Roman Langner, Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg ALSO
Moderation: Klaus-Dieter Gleitze, Landesarmutskonferenz Niedersachsen

Eine Veranstaltung der Gruppe „Gnadenlos Gerecht“. Mit Unterstützung der Landesarmutskonferenz Niedersachsen.

Die Gruppe „Gnadenlos Gerecht“ besteht aus engagierten Menschen in unterschiedlichen prekären Lebensverhältnissen. Wir werden auch zukünftig durch Veranstaltungen, Aktionen und Aufklärung die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich zum Thema machen.

Flyer hier: Wieviel braucht der Mensch zum Leben-Flyer 21.03.2017

Impressionen von der Premiere unseres Theaterstücks „Am Bahnhof“

10.12.2016, Hannover, Kulturzentrum Faust: Wir waren mehr als ausverkauft und brauchten für die über 150 Gäste zusätzliche Stühle. Langanhaltender Beifall und mehrere „Vorhänge“ waren der Lohn für ein ungewöhnliches Theatererlebnis.
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(Alle Bilder Quelle: Christof/LAK)
Auszug aus der Premierenkritik von unserem Korrespondenten Christof von der „Freistätter Online-Zeitung“: „Unter der Regie von Shuan Karim präsentiert die Gruppe, die sich aus Profis und Amateuren zusammensetzt, und mehrsprachig agiert, eine Performance, die jederzeit mit großen Theaterproduktionen mithalten kann.
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Das Thema Flucht und der Umgang damit, sowohl von uns als auch von den Flüchtlingen selbst, wird hier nie plakativ, sondern immer persönlich und mit mehr leisen als lauten Tönen eindringlich umgesetzt.“Hier die gesamte Kritik.
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Alle beeindruckende Bilder gibt es hier. Ein herzliches Dankeschön an Christof.
Das Stück wird auf Tournee gehen. Wer Interesse an einer Aufführung hat, kann sich gerne melden bei gleitzek@gmx.de . Das Projekt wird gefördert, die Kosten sind für Veranstalter daher überschaubar.
Weitere Aufführungstermine im Kulturzentrum Faust sind am 20. und 27 Januar 2017 um 19:00 Uhr und am 4. Februar um 19:30 in der “Hinterbühne” in Hannover. Details im Flyer hier theater-mit-fluechtlingen-am-bahnhof-flyer

Dokumentation der LAK Fachtagung „Armut. Macht. Flucht.“

Im Folgenden die Beiträge zur LAK Fachtagung “Armut. Macht.Flucht” vom 17.10.2016, dem Weltarmutstag. Eine Übersicht mit Bildern über den gesamten Fachtag inklusive der Podiumsdiskussion am Ende liefert die “Freistatt Online Zeitung“, einem Projekt der Wohnungslosenhilfe Freistatt, mit Betroffenen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter_innen.
Das Impulsreferat von Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung verdeutlicht die Zusammenhänge von globaler Ungleichheit und Migration.
Abschließend die Beiträge aus den einzelnen Fachforen, die teilweise nur in Stichworten verschriftlich sind.
Der nächste LAK-Fachtag wird voraussichtlich wieder am Weltarmutstag, dem 17.10.2017, stattfinden.

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Zu “Menschenwürdige Arbeit für alle”:
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Zu “Gemeinsam gut Wohnen”:
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Zu “Gesundheit ohne Grenzen”:
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LAK Theaterprojekt „Am Bahnhof“: Premiere Samstag. 10.12.2016, 19 Uhr.

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„Am Bahnhof“, Theaterstück mit Flüchtlingen. Geflüchtete treffen in einem Bahnhof auf Bahnhofsvorsteher Reupke. Davon erzählt das collagenartige Stück „Am Bahnhof“.
Rahmenprogramm: Fotoausstellung Cameo Projekt und Songs von Arndt Schulz.
Grußwort: Thomas Schremmer, MdL Niedersachsen, Bündnis 90/Die Grünen.
Ein Projekt der Landesarmutskonferenz. Kulturzentrum FAUST/Warenannahme, Bettfedernfabrik, 30451 Hannover, Samstag, 10.12.2016, 19 Uhr
Details im Flyer hier theater-mit-fluechtlingen-am-bahnhof-flyer

21.10.2016 – Impressionen Fachtag “Armut. Macht. Flucht.” 17.10.2016

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Volles Haus
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Grusswort Staatssekretär Röhmann, niedersächsische Sozialministerium.
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Input von Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin: Globale Ungleichheit, Migration und die Produktion von Armut.
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Podiumsdiskussion, von links: Renate Geuter, SPD MdL Nds., und Reinhold Hilbers, CDU, beide MdL Nds. und finanzpolitischer Sprecher_in der Fraktionen, Lars Niggemeyer, LAK Sprecher und Matthias Günther, Pestel Institut Hannover.
Alle Fotos: DWH/ADD

Presseberichte:
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HAZ, 18.10.2016
161018lak-fachtag-np
NP, 18.10.2016

17.10.2016 – Erklärung Landesarmutskonferenz zum Fachtag “Armut. Macht. Flucht”

Zum heutigen Weltarmutstag führte die Landesarmutskonferenz Niedersachsen ihre Fachtagung „Armut. Macht. Flucht.“ in Hannover durch. 120 Teilnehmende diskutierten in verschiedenen Foren über die Frage, wie die globale Armut und Migration unseren Alltag verändern. Dabei standen die Themen Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Zusammenleben im Mittelpunkt. Nach einem Grußwort von Staatssekretär Jörg Röhmann aus dem Sozialministerium gab Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung in Berlin mit seinem Referat „Globale Ungleichheit, Migration und Produktion von Armut“ Anstöße für die Diskussionen in den Fachforen.
Anlässlich des Fachtags gab die LAK eine gemeinsame Erklärung aller Beteiligten heraus, hier erklaerung-armut-macht-flucht
In der Erklärung der Landesarmutskonferenz heißt es:
„Globale Armut produziert Migration. Menschen flüchten auch zu uns und verändern unseren Alltag. In den letzten Monaten ist eine beachtliche Leistung bei der Aufnahme von Geflüchteten erbracht worden. Viele Menschen haben aber zugleich auch Sorgen und Ängste; sie befürchten eine weitere Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen. Über Jahre wurde zu wenig investiert und zu viel Personal abgebaut, so sind öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit geschwächt worden. Zugleich wurden Steuern auf große Vermögen, hohe Einkommen und Gewinne gesenkt. Die soziale Ungleichheit hat in den letzten 25 Jahren erheblich zugenommen. Die Spaltung unserer Gesellschaft verläuft aber nicht zwischen Flüchtlingen und Einheimischen, sie verläuft zwischen Arm und Reich.“
Veranstaltet wurde die Fachtagung der Landesarmutskonferenz Niedersachsen u. a. von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Flüchtlingsrat, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Sozialverband Deutschland, Verband Entwicklungspolitik, Gewerkschaft ver.di, VHS Hannover.