Rückgang der Armutsquote in Niedersachsen kein Grund zur Beruhigung!

1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland regelmäßig auf Tadeln angewiesen

Die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen lag laut Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) im Jahr 2014 bei 15,3 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Damit ist sie erstmals seit drei Jahren wieder zurückgegangen, was aber laut LSN zum Teil auf statistischen Effekten beruht. Circa 1,2 Mio. Menschen in Niedersachsen gelten als armutsgefährdet:
Fast jeder sechste Niedersachse! Martin Fischer (Diakonie in Niedersachsen) betont als Sprecher der Landesarmutskonferenz:
„Die skandalöse Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich erhält durch die aktuelle Flüchtlingssituation zusätzliche Brisanz. Brandanschläge und offene Gewalt von Neonazis vor Flüchtlingsunterkünften belegen: Sozial benachteiligte Gruppe werden gegeneinanderausgespielt und dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Schwächsten, von Flüchtlingen, ausgetragen.
Damit wird die demokratische Legitimation unserer Gesellschaft in ihrem Kern bedroht!“
Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung (Klick)
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