Archiv für den Monat: September 2015

Sozialer Arbeitsmarkt: Hoffnung für Langzeitarbeitslose!?

sozialer arbeitsmarkt
In Niedersachsen gibt es rund 100.000 Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Ihre Chancen auf Integration in gute Arbeit sind ungefähr so groß wie die von Hannover 96, deutscher Fußballmeister zu werden. Daher ist eine zentrale aktuelle Forderung – nicht nur der LAK – die Schaffung eines öffentlich geförderten Sozialen Arbeitsmarktes.
Wie kann ein solcher Sozialer Arbeitsmarkt konkret aussehen? Gibt es überhaupt genügend Arbeit für alle? Welche Möglichkeiten haben Länder und Kommunen, um zusätzliche Jobs zu schaffen? Diesen und anderen Fragen wird auf einer Veranstaltung des DGB und der Friedrich Ebert Stiftung (FES)

  • am 6. Oktober um 18.30 Uhr im DGB Haus, Otto-Brenner-Str. 1, 30159 Hannover, mit Verantwortlichen aus Politik und Verbänden

nachgegangen.
Details mit Anmeldeformular hier.
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Rückgang der Armutsquote in Niedersachsen kein Grund zur Beruhigung!

1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland regelmäßig auf Tadeln angewiesen

Die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen lag laut Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) im Jahr 2014 bei 15,3 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Damit ist sie erstmals seit drei Jahren wieder zurückgegangen, was aber laut LSN zum Teil auf statistischen Effekten beruht. Circa 1,2 Mio. Menschen in Niedersachsen gelten als armutsgefährdet:
Fast jeder sechste Niedersachse! Martin Fischer (Diakonie in Niedersachsen) betont als Sprecher der Landesarmutskonferenz:
„Die skandalöse Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich erhält durch die aktuelle Flüchtlingssituation zusätzliche Brisanz. Brandanschläge und offene Gewalt von Neonazis vor Flüchtlingsunterkünften belegen: Sozial benachteiligte Gruppe werden gegeneinanderausgespielt und dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Schwächsten, von Flüchtlingen, ausgetragen.
Damit wird die demokratische Legitimation unserer Gesellschaft in ihrem Kern bedroht!“
Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung (Klick)
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