Kategorie-Archiv: Pressemitteilungen

Rückgang der Armutsquote in Niedersachsen kein Grund zur Beruhigung!

1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland regelmäßig auf Tadeln angewiesen

Die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen lag laut Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) im Jahr 2014 bei 15,3 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Damit ist sie erstmals seit drei Jahren wieder zurückgegangen, was aber laut LSN zum Teil auf statistischen Effekten beruht. Circa 1,2 Mio. Menschen in Niedersachsen gelten als armutsgefährdet:
Fast jeder sechste Niedersachse! Martin Fischer (Diakonie in Niedersachsen) betont als Sprecher der Landesarmutskonferenz:
„Die skandalöse Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich erhält durch die aktuelle Flüchtlingssituation zusätzliche Brisanz. Brandanschläge und offene Gewalt von Neonazis vor Flüchtlingsunterkünften belegen: Sozial benachteiligte Gruppe werden gegeneinanderausgespielt und dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Schwächsten, von Flüchtlingen, ausgetragen.
Damit wird die demokratische Legitimation unserer Gesellschaft in ihrem Kern bedroht!“
Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung (Klick)
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„10 Jahre Hartz IV – ein Trauerspiel!“ Satirische Zeremonie in Hannovers City erfolgreich verlaufen

16.04.2015: 5 nach 12 Uhr, Hannover, Kröpcke

10 Jahre HARTZ IV – ein Trauerspiel

Die satirische Zeremonie „10 Jahre Hartz IV – ein Trauerspiel!“ der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „aufRecht bestehen – kein Sonderrecht im Jobcenter“ war ein voller Erfolg. Die Aktion wurde mitgestaltet und unterstutzt vArbeitskreis Arbeitslose Linden, Arbeitslosenzeitung alptraum, attac Hannover, Bündnis umfairteilen, Erwerbslosengruppe SONET, ver.di Ortsverein Hannover.

Birgit ben Rabah von der Erwerbslosengruppe SONET wies in ihrer Ansprache vor zahlreichen Mitgliedern von Erwerbsloseninitiativen, Verbanden, Organisationen und Politik darauf hin, dass sich Erwerbslose in Jobcentern oft in ihrer Menschenwurde verletzt sehen. Eine Forderung der LAK ist daher eine bessere Ausstattung der Jobcenter, damit gute Beratung und schnelle Hilfe durch gut qualifizierte MitarbeiterInnen in ausreichender Zahl stattfinden kann.

Solberne Ehrennadel für die 25. sinnlose Maßnahme!

In einer satirischen Zeremonie wurde dem Sprecher der Arbeitsloseninitiative Arbeitskreis Arbeitslose Linden, Harry von Kanel, eine Silberne Ehrennadel fur die 25. sinnlose Maßnahme durch das Jobcenter verliehen.
Inhalt der Maßnahme: Die Teilnehmer rollen ein Jahr lang den ganzen Tag Steine den Lindener Berg, Hannovers Hausberg, hoch, auf der anderen Seite rollen sie wieder runter; und so weiter (…).

Abschließend trafen sich die Sprecher/innen der LAK und LAK Mitglieder, Politiker und Betroffene zum gemeinsamen Gesprach an einer Solidaritätstafel mit satirischen Anspielungen auf das Trauerspiel Hartz IV: Es gab kalten Kaffee, alten Wein aus neuen Schläuchen und saure Äpfel für alle.
Alle waren sich einig, dass nur gemeinsam eine substantielle Verbesserung von Hartz IV erreicht werden kann
Ministerpräsident Weil hatte ein Teilnahme aus Termingründen absagen müssen, wünschte der Aktion aber viel Erfolg.

Die LAK Sprecher/innen:

  • Martin Fischer, Sprecher LAK Niedersachsen
    (Diakonie in Niedersachsen; Fon: 0511 360-190; Mobil: 0170 9871687)
  • Meike Janßen, Sprecherin LAK Niedersachsen (SoVD Niedersachsen; Fon 0511 7014813)
  • Lars Niggemeyer, Sprecher LAK Niedersachsen
    (DGB Niedersachsen; Fon: 0511 12601–25; Mobil: 0151 41848817)

PRESSEMITTEILUNG als PDF-Download – hier klicken!

„10 Jahre Hartz IV – ein Trauerspiel!“ Satirische Zeremonie in Hannovers City

Pressemitteilung: Landesarmutskonferenz 10 Jahre Hartz IV – ein Trauerspiel

Die Bilanz der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen von 10 Jahren

Hartz IV im Jubiläumsjahr 2015: Ein Trauerspiel. Hartz IV ist zum Synonym für Ausgrenzung und Armut in der Gesellschaft geworden, die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich wird immer tiefer.
Aus diesem Anlass veranstaltet die LAK Niedersachsen in der City von Hannover eine satirische Zeremonie. Die Aktion wird mitgestaltet und unterstutzt von Arbeitskreis Arbeitslose Linden, Arbeitslosenzeitung alptraum, attac Hannover, Bündnis umfairteilen, Erwerbslosengruppe SONET, ver.di Ortsverein Hannover. Diese Zeremonie ist Bestandteil des bundesweiten dezentralen Aktionstages der Erwerbsloseninitiaven im Rahmen der Kampagne „aufRecht bestehen – Kein Sonderrecht im Jobcenter“.

Ort: Hannover, Kröpcke.
Zeit: Donnerstag, 16.04.2015, 5 nach 12 Uhr bis 13 Uhr.

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Protest gegen Fremdenfeindlichkeit

Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW) in Niedersachsen e. V. haben am 12.01.2015 den Protest gegen den hannoverschen Ableger der fremdenfeindlichen Pegida Bewegung unterstützt. Sie wehren sich gegen jede Art von Ausgrenzung, sei es wegen Nationalität, Religion, Armut, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Vertreter/innen der LAG der Freien Wohlfahrtspflege und der LAK Niedersachsen waren auf der Demonstration am 12.Januar dabei.
Pressemitteilung der LAK und LAG FW zur Demonstration am 12.01.2015: Licht aus! Gegen Rassisten! Hier klicken (PDF) .

Licht aus! Gegen Rassisten!.LAK LAG FW neue Version
Licht aus! Gegen Rassisten! Hannover, Marktkirche. Von links: llona Voltmer (DRK Niedersachsen), Stefan Müller-Teusler (Geschäftsführer Paritätische Uelzen), Nadja Fischer (Geschäftsführerin Paritätische Celle), Birgit Eckhardt (stellv. Vorsitzende Paritätische Niedersachsen), Klaus-Dieter Gleitze (LAK Niedersachsen), Georg Gabriel (Geschäftsführer LAG der Freien Wohlfahrtspflege Nds.), Dr. Jörg Antoine (Vorstand Diakonie in Niedersachsen)”

Zehn Jahre Hartz-IV: Die Mauer muss weg!

Die Mauer muss weg!

10 Jahre Hartz IV am 01.01.2015, Synonym für Ausgrenzung und Armut in der Gesellschaft: Das war für die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen Anlass, eine symbolische Mauer zwischen Arm und Reich in der City von Hannover aufzubauen. Gemeinsam mit Passanten wurde diese Mauer niedergerissen.

Die Aktion war ein voller Erfolg, zahlreiche Passanten beteiligten sich unter Anwesenheit von Presse-, Funk- und TV-Vertreter/innen an der Aktion und rissen als Mauerspechte die Mauer nieder. Die Aktion wurde unterstützt vom DGB Niedersachsen, SoVD Niedersachsen, der Grünen Jugend Niedersachsen, dem Bündnis Umfairteilen, der Erwerbsloseninitiave SONET.

LAK Aktion: Die Mauer muss weg

01.01.2015: Zehn Jahre Hartz-IV. Für die Landesarmutskonferenz LAK kein Grund zur Feier einer Erfolgsstory sondern Jubiläum eines Trauerspiels. Hartz-IV ist zum Synonym für Ausgrenzung und Armut in der Gesellschaft geworden, die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Aus diesem Anlass baut die LAK Niedersachsen in der City von Hannover im Rahmen einer künstlerischen Intervention eine Mauer zwischen Arm und Reich auf.

Details dazu in unserer Pressemitteilung – hier klicken!(PDF)

Armut endlich nachhaltig bekämpfen!

Rund 13 Millionen oder 16,1 Prozent der Bevölkerung galten 2013 als armutsgefährdet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Wirtschaftswachstum und eine vermeintlich gute Arbeitsmarktsituation haben die Armutsquote nicht gesenkt. Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen fordert den Skandal Massenarmut in einer der reichsten Gesellschaften der Welt endlich nachhaltig zu bekämpfen.
Lesen sie unsere Pressemitteilung (PDF)! Hier klicken!

Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland am größten!

24.04.2014 In keinem EU Land ist die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie in Deutschland.
Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland ist laut einem Gutachten des Paritätischen Gesamtverbandes so groß wie nie zuvor seit der Wiedervereinigung. Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen teilt diese Einschätzung und fordert dazu auf, die Armut endlich nachhaltig zu bekämpfen.
Pressemitteilung LAK: Die Kluft zwischen Arm und Reich (PDF)