Archiv der Kategorie: Aktuelles

Hungern oder Frieren?

Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen warf mit ihrer Aktion „Hungern oder Frieren?“ am 08.08.2022, um 5 vor Zwölf, vor dem Niedersächsischen Finanzministerium, einen Blick in die Zukunft des Winters 2022/23: Viele Menschen sind angesichts explodierender Energiekosten, dramatischer Inflation gerade bei Grundnahrungsmitteln und völlig unzureichender Transfersätze und Niedriglöhne unter Umständen im Winter vor die Wahl gestellt: Hungern oder Frieren?

Klaus-Dieter Gleitze, LAK-Geschäftsführer, verurteilt diesen sozialpolitischen Tiefschlag gegen die Schwächsten unserer Gesellschaft scharf:
„Bleibt es bei der Kürzung, steht der soziale Arbeitsmarkt, die Förderung nach Paragraf 16i des Zweiten Sozialgesetzbuchs, vor dem Aus.

Landesarmutskonferenz: Aktuelles Maßnahmenpaket der Bundesregierung halbherzig!

Die Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen kritisiert das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Entlastung der Bürger*innen wegen hoher Energiepreise als halbherzig. Klaus-Dieter Gleitze betont als Geschäftsführer der LAK Niedersachsen.

Krisen: Der Krieg in der Ukraine

„Die Flüchtlingssituation auf Grund des Ukrainekriegs verschärft sich kontinuierlich. Wie sich als Folge kumulierender Krisen wie Corona, Rezession, Inflation, Hunger, Klima, Krieg die Situation in anderen Regionen entwickeln und welche Konsequenzen das für unser gesellschaftliches Handeln haben wird, bleibt abzuwarten. In loser Reihenfolge werden wir daher Einschätzungen dazu online veröffentlichen. Den Anfang macht Achim Beinsen, ein langjähriger Kenner der hiesigen Flüchtlingssituation, mit dem Beitrag „Der Krieg in der Ukraine sorgt für weiter steigende Flüchtlingszahlen“.“ 

Die 6. Ausgabe der NETZ ist in Überarbeitung:

„In der NETZ Nr. 6 im Artikel „Ab auf Deinen Platz“ stand: „Rentner würden laut Gewerkschafts-Statuen prinzipiell juristisch nicht (von ver.di) vertreten“. Das ist sachlich falsch. Wenn Rentner*innen die Satzungsgemäßen Voraussetzungen von ver.di erfüllen, können sie juristisch vertreten werden. Darüber hinaus weist ver.di daraufhin, dass auch für Fälle aus dem Bereich Grundsicherungsleistungen/Hartz IV grundsätzlich von Gewerkschaftsseite für Mitglieder rechtliche Unterstützung und auch Rechtsschutz gewährt werden kann. Dafür müssen allerdings grundsätzlich Erfolgsaussichten bestehen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Mitgliedsgeldern zu gewährleisten. Wir werden das in der NETZ entsprechend korrigieren und die korrigierte Version dann wieder online stellen.“