Dokumentation der LAK Fachtagung „Armut. Macht. Flucht.“

Im Folgenden die Beiträge zur LAK Fachtagung “Armut. Macht.Flucht” vom 17.10.2016, dem Weltarmutstag. Eine Übersicht mit Bildern über den gesamten Fachtag inklusive der Podiumsdiskussion am Ende liefert die “Freistatt Online Zeitung“, einem Projekt der Wohnungslosenhilfe Freistatt, mit Betroffenen, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter_innen.
Das Impulsreferat von Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung verdeutlicht die Zusammenhänge von globaler Ungleichheit und Migration.
Abschließend die Beiträge aus den einzelnen Fachforen, die teilweise nur in Stichworten verschriftlich sind.
Der nächste LAK-Fachtag wird voraussichtlich wieder am Weltarmutstag, dem 17.10.2017, stattfinden.

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Zu “Menschenwürdige Arbeit für alle”:
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Zu “Gemeinsam gut Wohnen”:
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Zu “Gesundheit ohne Grenzen”:
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LAK Theaterprojekt „Am Bahnhof“: Premiere Samstag. 10.12.2016, 19 Uhr.

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„Am Bahnhof“, Theaterstück mit Flüchtlingen. Geflüchtete treffen in einem Bahnhof auf Bahnhofsvorsteher Reupke. Davon erzählt das collagenartige Stück „Am Bahnhof“.
Rahmenprogramm: Fotoausstellung Cameo Projekt und Songs von Arndt Schulz.
Grußwort: Thomas Schremmer, MdL Niedersachsen, Bündnis 90/Die Grünen.
Ein Projekt der Landesarmutskonferenz. Kulturzentrum FAUST/Warenannahme, Bettfedernfabrik, 30451 Hannover, Samstag, 10.12.2016, 19 Uhr
Details im Flyer hier theater-mit-fluechtlingen-am-bahnhof-flyer

21.10.2016 – Impressionen Fachtag “Armut. Macht. Flucht.” 17.10.2016

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Volles Haus
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Grusswort Staatssekretär Röhmann, niedersächsische Sozialministerium.
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Input von Jürgen Maier, Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin: Globale Ungleichheit, Migration und die Produktion von Armut.
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Podiumsdiskussion, von links: Renate Geuter, SPD MdL Nds., und Reinhold Hilbers, CDU, beide MdL Nds. und finanzpolitischer Sprecher_in der Fraktionen, Lars Niggemeyer, LAK Sprecher und Matthias Günther, Pestel Institut Hannover.
Alle Fotos: DWH/ADD

Presseberichte:
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HAZ, 18.10.2016
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NP, 18.10.2016

17.10.2016 – Erklärung Landesarmutskonferenz zum Fachtag “Armut. Macht. Flucht”

Zum heutigen Weltarmutstag führte die Landesarmutskonferenz Niedersachsen ihre Fachtagung „Armut. Macht. Flucht.“ in Hannover durch. 120 Teilnehmende diskutierten in verschiedenen Foren über die Frage, wie die globale Armut und Migration unseren Alltag verändern. Dabei standen die Themen Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Zusammenleben im Mittelpunkt. Nach einem Grußwort von Staatssekretär Jörg Röhmann aus dem Sozialministerium gab Jürgen Maier vom Forum Umwelt und Entwicklung in Berlin mit seinem Referat „Globale Ungleichheit, Migration und Produktion von Armut“ Anstöße für die Diskussionen in den Fachforen.
Anlässlich des Fachtags gab die LAK eine gemeinsame Erklärung aller Beteiligten heraus, hier erklaerung-armut-macht-flucht
In der Erklärung der Landesarmutskonferenz heißt es:
„Globale Armut produziert Migration. Menschen flüchten auch zu uns und verändern unseren Alltag. In den letzten Monaten ist eine beachtliche Leistung bei der Aufnahme von Geflüchteten erbracht worden. Viele Menschen haben aber zugleich auch Sorgen und Ängste; sie befürchten eine weitere Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen. Über Jahre wurde zu wenig investiert und zu viel Personal abgebaut, so sind öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit geschwächt worden. Zugleich wurden Steuern auf große Vermögen, hohe Einkommen und Gewinne gesenkt. Die soziale Ungleichheit hat in den letzten 25 Jahren erheblich zugenommen. Die Spaltung unserer Gesellschaft verläuft aber nicht zwischen Flüchtlingen und Einheimischen, sie verläuft zwischen Arm und Reich.“
Veranstaltet wurde die Fachtagung der Landesarmutskonferenz Niedersachsen u. a. von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Flüchtlingsrat, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Sozialverband Deutschland, Verband Entwicklungspolitik, Gewerkschaft ver.di, VHS Hannover.

Fachtagung „Armut. Macht. Flucht. “ Montag,17.10.2016, Weltarmutstag

„Armut. Macht. Flucht. Wie globale Armut und Migration unseren Alltag verändern.“
Termin: Montag,17.10.2016, Weltarmutstag, 10 – 16 Uhr.
Ort: Ver.di Veranstaltungszentrum Goseriede 10, 30159 Hannover.

Veranstalter: Landesarmutskonferenz Niedersachsen, mit Anderen.
Anmeldung: bis zum 10.10 an: merten@rosalux.de . Fon: 0511/2790934.

Teilnahme und Imbiss kostenfrei. Barrierefreier Zugang.

Einladung mit Details hier lak-fachtagung-2016-armut-macht-flucht-einladung

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10.06.2016 – Aktion „NETZ geht’s los“ ging gut los!

Mit der Kunst-Aktion „NETZ geht’s los!“ wurde die NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung Nr. 4 in Hannover am Kröpcke am 10.06 um 16 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sozialministerin Rundt- Martin Fischer LAK (li) und Thomas Schremmer (MdL Grüne) präsentieren die NETZ Nr. 4
Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt präsentiert die NETZ Nr. 4. Links: LAK Sprecher Martin Fischer (Diakonie in Niedersachsen), dahinter: Thomas Schremmer, sozialpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis90/Grüne und engagierter Unterstützer der LAK.
Der Inhalt der NETZ: Die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich. Schwerpunktthema der NETZ Ausgabe 4: Flüchtlinge. Es werden Beispiele guter Arbeit vorgestellt, Ansätze gelingender Integration.
Die Aktion war ein Erfolg.
Sozialministerin Rundt reisst Mauer ein
Gemeinsam mit der Sozialministerin rissen Zuschauer_innen der Aktion eine Mauer ein, die symbolisch für die wachsende Abgrenzung in Europa gegenüber Flüchtlingen stand.
Fünf Euro Quiz-1
Bei einem Quiz gab es kleine Kunstwerke zu gewinnen: Echte Fünf-Euro-Scheine, als Unikate mit Texten beschriftet, rund um das Thema „Armut und Ausgrenzung“.
Migration All Stars
An einem Tischfussballspiel, bei dem die eine Mannschaft nur aus bekannten Fußballern mit Migrationshintergrund bestand wie Jérôme Boateng oder Mesut Özil, konnten Fußballbegeisterte ihr Können messen. Ein Gedicht über Flucht und eine Nationalhymne auf der Violine als Satire vorgetragen rundeten die Aktion ab.
Zahlreiche Zuschauer_innen waren von der Aktion, die auch für kulturelle Teilhabe stand, begeistert. Mit dabei: Mitglieder der LAK Niedersachsen, der LAK Baden-Württemberg und der Saarländischen Armutskonferenz, Autor_innen der NETZ, Menschen aus Erwerbsloseninitiativen, Mitglieder des Cameo Flüchtlingsprojektes, ein Team des sozialen Kaufhauses „fairKauf Hannover“, Unterstützer_innen der LAK, Passanten und viele Menschen mit Migrationshintergrund, denen die Aktion sichtlich Spaß machte.
Gemeinsam weg mit der Mauer
Fazit: Der Start der NETZ Nr. 4 ist gelungen!

Die NETZ Nr. 4 ist da!

NETZ Logo
Dies ist die vierte NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung. Download hier: NETZ Nr. 4. Die NETZ hat sich als sozialpolitische Stimme etabliert. Das aktuelle Schwerpunktthema widmet sich den Flüchtlingen. Es geht nicht nur um Analyse und Kritik bestehender Flüchtlingspolitik, sondern auch um Praxis. Wir stellen Beispiele guter Arbeit vor, Ansätze gelingender Integration, die auch als Anregung für andere dienen können. Solche Modelle sind das beste Argument gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Grenze verläuft zwischen Arm und Reich und nicht zwischen Flüchtlingen und Einheimischen!
Die Druckausgabe wird am 10.06.2016 ab 16 Uhr mit einer kleinen Kunstaktion in Hannover am Kröpcke präsentiert. Hier das Programm dazu: Programm NETZ Kunstaktion 10.06.2016!
Dank an den Caritasverband Diözese Hildesheim und an die Diakonie in Niedersachsen für die Finanzierung dieser Ausgabe, an das Land Niedersachsen für die Förderung der LAK und an die LAG der Freien Wohlfahrt für die Unterstützung. Die NETZ ist auch eine Stimme der Betroffenen. Diesmal sind noch mehr Autor_innen aus Erwerbsloseninitiaven dabei. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön.
Hier unsere offizielle PM: PM LAK – Kunstaktion zum Start der NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung Nr. 4.

Januar 2016 – Die dritte NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung ist da!

Thema der NETZ: Die wachsende Spaltung zwischen Arm und Reich. Mittlerweile ist fast jeder sechste Niedersachse von Armut bedroht, die Armutsquote betrug 2014 laut Landesamt für Statistik Niedersachsen 15,3 Prozent.
Die NETZ wird herausgegeben von der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen sowie von Klaus-Dieter Gleitze (V. i. S. d. P.), Achim Beinsen und Hermann Sievers. Sie erscheint kostenfrei in einer Auflage von 10.000 Stück. Die NETZ wird verteilt in sozialen Brennpunkten, an Verbände, Parteien, in Stadtteilzentren, Jobcentern und an Betroffene und deren Initiativen.
Download hier NETZ Nr. 3-Januar 2016.
Ein Schwerpunkthema dieser Ausgabe ist der Jahreszeit angepasst „Wohnen und Energie“.
Betroffene und deren Initiativen nehmen einen breiten Raum ein mit Berichten aus ihrem Alltag und von Veranstaltungen und Aktionen, die sich mit dem Thema „Armut und Ausgrenzung“ auseinandersetzen. Die Arbeit der LAK Niedersachsen wird vorgestellt und es gibt Informationen für Menschen in prekären Lebenssituationen.
NETZ 3 - dahinter stecken viele kluge Köpfe
Martin Fischer (Diakonie in Niedersachsen, Bild links), Sprecher der LAK, und Klaus-Dieter Gleitze, NETZ Mitherausgeber, betonen:
„Die NETZ soll auch eine Stimme der Betroffenen sein. Nicht über die Betroffenen reden, sondern mit ihnen, das ist ein Ziel der Landesarmutskonferenz und der NETZ.“
Sozialministerin Cornelia Rundt in ihrem Grußwort für die NETZ:
„… danke ich der Landesarmutskonferenz dafür, dass sie immer wieder den Finger in die Wunde legt und uns an unsere Verantwortung erinnert. Die NETZ – Niedersächsische Teilhabe-Zeitung, erfüllt dabei eine wichtige Funktion. …“
Die NETZ versucht, mit anspruchsvollen Fotos, Collagen, Gedichten – auch von Betroffenen – den Anspruch auf kulturelle Teilhabe zu verwirklichen:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
Die nächste NETZ erscheint im Sommer zur Fußball-Europameisterschaft, dann mit einem Schwerpunktthema „Flüchtlinge“. Fußball ist eine der letzten großen gesellschaftlichen Erzählungen, die schichten- und grenzübergreifend funktionieren. Diese verbindende Funktion wollen NETZ und Landesarmutskonferenz auch mit Aktionen zur EM aufgreifen. Nicht zuletzt die öffentlichen Diskussionen anlässlich der Sylvestervorfälle in Köln und anderen Städten zeigen: Angesichts der wachsenden politischen Spaltung im Lande wird es immer wichtiger, die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinandergehen zu lassen.
Wer kostenfrei Exemplare zugeschickt haben möchte, kann sich gerne hier melden,

LAK Fachtag „Arbeit. Armut. Würde.“ gut besucht und breite Medienresonanz!

Ca. 100 Fachleute, Betroffene und Interessierte tauschten sich intensiv in drei Foren über nachhaltige Armutsbekämpfung zu drei Schwerpunkten aus: Öffentlicher Beschäftigungssektor für Langzeitarbeitslose, sozialräumliche Verdrängung und Armutsquartiere sowie Kinderarmut und Bildungsbenachteiligung.
Prof. Bäcker
Der Armutsforscher Prof. Dr. Bäcker (Uni Duisburg-Essen) präsentierte zu Beginn Fakten zur Armut und Ausgrenzung in Deutschland. Hier seine Präsentation: Die im Schatten stehen ..
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion hatte das Publikum Gelegenheit mit Landespolitikern auch über die gemeinsame Erklärung der Veranstalter zu diskutieren: Erklärung zum Fachtag – Armut Arbeit Würde
von links- Schremmer-B90-Gruene. Meyer-CDU. Puin-Linke
Von links: Thomas Schremmer (sozialpolitischer Sprecher B90/Grüne, MdL) Volker Meyer (Sozialpolitiker CDU, MdL) und Frank Puin (Die Linke).
Die LAK versucht immer wieder, mit ihren Veranstaltungen und Aktionen eine möglichst breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren für den Skandal der immer tiefer werdenden Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Die breite Medienresonanz über den Fachtag erfüllte dazu eine zentrale Funktion.
SAT 1 Regional hier
NDR 18 Uhr hier (ab Minute 5.50)

LAK - HAZ 17.11.2015
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.11.2015

Diverse Vorab-Berichterstattungen hier:
Die Welt
BILD

Ohne Mauer geht garnichts
Die Mauer zwischen Arm und Reich durfte nicht fehlen. Die Medien lieben solche Bilder. Und den Teilnehmern, die sie noch nicht kannten, hat sie auch gefallen …
Ein schönes Gastgeschenk brachte Thomas Schremmer (Sozialpolitischer Sprecher B90/Grüne, MdL) mit: Auf seine Initiative hin werden die Fördermittel 2016 für die Landesarmutskonferenz mehr als verdoppelt. Das bildet eine gute Basis für die zukünftige Arbeit der LAK und ist in Zeiten knapper werdender Kassen eine gute Anerkennung der Arbeit der Landesarmutskonferenz! Allen, die daran mitgewirkt haben, ein herzliches Dankeschön.